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Die Geschichte von Albaching

Im Jahre 808 wird "Alpicha" erstmals schriftlich erwähnt. Der Ortsname geht wohl auf die bajuwarische Landnahmezeit zurück.

Aus „Alpicha” wurde später „Albichingen” und in der Angleichung der Sprache die heutige Form Albaching. Um 1165 treten die Ritter von Albaching ins Licht der Geschichte. Im Jahre 1244 fanden sich in Albaching mehrere Adelige des Landes zusammen, was die Wichtigkeit des Ortes betont. Der Bischof von Freising kaufte von Pfalzgraf Rapoto das Dorf Eiting bei Freising. Beurkundet wurde dieser Rechtsvorgang in Albaching.

Ganz in der Nähe, zwischen Albaching und St. Christoph, stand einst die Burg Fraunberg. Seine Besitzer, die Fraunberger, waren von 1245 bis 1566 Herrscher über die Freie Grafschaft Haag. Von der Burg Fraunberg am Rande des Großhaager Forstes existiert heute nur mehr der Burghügel mit Wällen und Gräben. Albaching gehörte seit Anbeginn bis ins Jahre 1804 zur Freien Grafschaft Haag. Das „Amt Albaching“ umfasste ein viertel des gesamten Gebietes der Grafschaft. Diesem Gebiet stand ein Amtmann vor und es war untergliedert in Obmannschaften, denen wiederum Obmänner vorstanden, Vorläufer der Bürgermeister. Albaching hatte ein eigenes Dorfrecht (Ehafftrecht), welches Eigenständigkeit und Freiheit bedeutete. So konnten die Bürger von Albaching ihre internen Dinge selbst schlichten, soweit es nicht über das Zivilrecht hinausging.

Um 1500 zählte Albaching etwa 30 Anwesen. Knapp die Hälfte davon waren freieigen, die anderen gehörten so genannten Grundherrschaften. Im Jahre 1566 starb Graf Ladislaus von Haag als letzter seines Geschlechts. Die Grafschaft wurde neu verliehen an die Wittelsbacher von Bayern. Von da an galt das Bayerische Landesrecht. Die Steuern wurden mehr als verdoppelt, Mitsprache und Versammlungsrecht wurden untersagt. Die Bauern verlangten ihre alten Rechte und protestierten gegen die Verwaltung. Nach 30-jährigem Protest versammelten sich am 5. Januar 1596 alle 1500 Bauern der Grafschaft in Kirchdorf. Der Bauernaufstand begann, welcher von den bayerischen Herzögen niedergeschlagen wurde.

Infolge der Säkularisation wird im Jahre 1804 die Grafschaft Haag aufgelöst. Haag wird in einen Landgerichtsbezirk umgewandelt, dem Albaching als Gemeinde angehört. 1972 findet in Bayern die Gebietsreform statt. Der Landkreis Wasserburg und der Amtsgerichtsbezirk Haag werden aufgelöst. Am 1. Mai 1978 wird die Gemeinde Albaching aufgelöst und in die Gemeinde Pfaffing eingegliedert. Nach jahrelangem Widerstand und zahlreichen Verhandlungen erhielt Albaching am 1. Januar 1994 seine Selbständigkeit zurück und bildet seitdem eine Verwaltungsgemeinschaft Pfaffing mit der Gemeinde Pfaffing.

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